Ich bin

Sandy Bartels

Vor einigen Jahren habe ich Yoga ausprobiert. Eine Trend Bewegung dachte ich damals. Yoga ist doch nix. Dünne Mädels mit langen Beinen und langen Haaren, die sich ordinär atmend zu Klangschalenmusik bewegen und so tun, als wäre das gar nicht anstrengend. Außerdem der mahnende Zeigefinger an alle Fleischesser und Alkoholtrinker. Zudem irgendwie spirituell oder gar religiös. Mir klang Yoga immer zu sehr nach Räucherstäbchen und Sekte. Um besser mitreden zu können, übte ich täglich ca. 20-30 Minuten Yoga und stellte überraschender Weise relativ schnell eine Veränderung  fest. Nicht nur mein ständiger Begleiter – der Rückenschmerz – ließ nach, sondern mein Körpergefühl veränderte sich positiv. Seit meiner Jugend hatte ich verschiedene Therapien für verschiedene Befindlichkeiten ausprobiert; doch Yoga wirkte nun durch Körperübungen und Atemübungen, sowie Meditation auf meinen ganzen Körper und auch auf meine Psyche. Heute weiß ich dank vieler Ausbildungen und eigener Recherche, warum Yogatherapie so gut wirkt. Ich kann den Prozess wissenschaftlich erklären; erfahren kannst Du ihn allerdings nur durch eigenes Üben. Unverzichtbar für eine körperliche Gesundheit ist die anatomisch korrekte Ausrichtung. Nach vielen nicht korrigierten Übungen habe ich auch das schmerzlich am eigenen Leib erfahren dürfen.

Besonders im Bereich der Psyche, wie z.B. bei Depressionen oder Angststörungen kann Yoga nachweislich die selbstheilungskräfte aktivieren. Aber auch bei vielen anderen Diagnosen z.B. Rücken-, oder Kniebeschwerden, Bluthochdruck, Migräne oder Asthma Bronchiale.

Zu dem Wort „spirituell“ sei noch gesagt, dass es von dem lat. Wort „Spirit“ stammt und „Geist“ oder auch „Hauch/Atem“ bedeutet. Es steht für das Lebendige in Dir – nicht mehr aber auch nicht weniger.

Gesundes Atmen und Meditation sind wesentliche Bestandteile der Yogatherapie. Man könnte sagen, wer meditiert und oder bewusst atmet, hat schon mit Yogatherapie begonnen.

Ich bin Mitglied in der

Die DeGYT setzt sich für Yoga als ganzheitliches Therapiekonzept im Gesundheitswesen ein. Längst hat Yoga positiven Einzug in die Medizinischen Leitlinien vieler Erkrankungen erhalten.

Als Mitglied der AG Forschung recherchiere ich Studien, die belegen, welchen positiven Einfluss Yoga auf die verschiedensten Krankheitsbilder hat.